Volker Einrauch

«Etwas Unkonventionelles muss geschehen.» Uwe Ochsenknecht und Frank Giering alias Zucker & Sohn sind nicht auf den Kopf gefallen, und am Ende haben sie vor allem das Problem, wie man den plötzlichen Wohlstand Frau und Nachbarschaft erklären soll.

Volker Einrauch ist ein Mann für unkonventionelle Lösungen, dies hat er als Regisseur des hochgelobten Films «Die Mutter des Killers» bewiesen.
Eine No-Budget-Produktion, schwarz weiß und mit Handkamera, in einem schäbigen Hamburger Vorort angesiedelt – und «ein kleines Wunderwerk», wie nicht nur die «Frankfurter Rundschau» urteilte. So sind die Geschichten von Volker Einrauch grotesk, mit schwarzem Humor und
Sympathie für die Proleten. Schräg, aber mit Stil.


Volker Einrauch, 1950
geboren in Kassel.

Studium der Philosophie, Politik und Geschichte an der Universität Marburg.

1984 gründete er mit Lothar Kurzawa die Produktionsfirma Josefine Film; gemeinsam realisierten sie zunächst Kurz- und Experimentalfilme, einige Jahre später stieß Hermine Huntgeburth dazu.

Beim Münchner Filmfest wurde Einrauch 1996 für «Die Mutter des Killers» mit dem Hypo-Preis ausgezeichnet.

Volker Einrauch lebt in Hamburg.