Frank Göhre

Der Kiez ist sein Revier, hier kennt er sich aus wie kaum
ein anderer. Seine St.Pauli-Romane, hart recherchiert und
literarisch innovativ, haben ihm den Ruf eingebracht, ein
deutscher James Ellroy zu sein. Und schon früh haben
die Rezensenten bemerkt, dass seine Romane sich durch
ihre filmische Schreibweise auszeichnen.

«Frank Göhre schreibt, wie Hitchcock filmte», notierte Martin Hielscher, «er vertieft sich in die Psychologie der handelnden Männer und Frauen, zeichnet subtil und differenziert Psychogramme, die bei dem Leser Fragen, Phantasien, Beklemmungen auslösen.»

Kein Wunder, dass Göhre auch Drehbücher schreibt und sein Werk inzwischen eine eindrucksvolle
Filmografie aufweist. St.Pauli spielt dabei natürlich eine zentrale Rolle, sei es die Kultserie «Großstadtrevier» oder
Sönke Wortmanns Kinofilm «St.Pauli Nacht», für den Frank Göhre mit dem Deutschen Drehbuchpreis ausgezeichnet
wurde.

www.frankgoehre.de


Frank Göhre, 1943 geboren in Tetschen-Bodenbach (Tschechoslowakei),
aufgewachsen in Bochum.

Buchhändler und Verlagsangestellter, 1981 Umzug nach Hamburg.

Beiträge für Funk und Fernsehen, u.a. für die legendären Sendungen «Abend für junge Hörer» und den «Beatclub».

Herausgeber der Kriminalromane Friedrich Glausers sowie Autor des Buches «Mo. Der Lebensroman des Friedrich Glauser» (2008).

Seine auf dem Hamburger Kiez spielenden Kriminalromane machten Göhre populär und fanden auch die Anerkennung der Kritik. Zuletzt erschienen «Zappas letzter Hit» (2006) und «Der Auserwählte» (2010). Eine Sammlung seines Essays wurde 2009 unter dem Titel «Seelenlandschaften» publiziert.

Er unterrichtet Drehbuch u.a. in Hamburg, Ludwigsburg und Köln.

Frank Göhre lebt in Hamburg.