Christa Maerker

«Du und Film? Schämst du dich nicht?» Peter Panther muss sich von Ignaz Wrobel einiges sagen lassen, schnell sind die beiden verstrickt in eine heftige Debatte über Kinokitsch und Filmindustrie.

Kurt Tucholsky, der Mann mit den fünf Pseudonymen, hat Film und Kino scharf kritisiert – und schrieb dann selbst ein Drehbuch, aus dem prompt nichts wurde.
Christa Maerker hat aus der Geschichte ein amüsantes Hörspiel gemacht: «Seifenblasen».

Sie ist Spezialistin für «Unmögliche Interviews», hat den kamerascheuen Philip Roth zum Reden gebracht, während John Wayne auf ihre Fragen hin fast handgreiflich wurde.

Christa Maerker, geliebt und gefürchtet wegen ihrer sarkastischen Kommentare, ist eine Institution des deutschen Filmlebens. Und obwohl auch sie es besser weiß, schreibt sie Drehbücher.


Christa Maerker, geboren
in Berlin, ist seit 1962 Journalistin u.a. für die «Weltwoche», «Frankfurter Rundschau», «Süddeutsche Zeitung», «Frankfurter Allgemeine Zeitung» und div. Rundfunksender.

Seit 1977 Mitarbeiterin bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin.

Neben Dokumentarfilmen und Fernsehfeatures für ARD und ZDF mehrere Hörspiele, u.a. «Monolog einer anonymen Romantikerin», «Die Geschichten der drei Damen K.» (nach Helke Sander) und «Seifenblasen», im Dezember 2002 von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats gekürt. Mitarbeit an
11 Bänden der legendären «Reihe Film» im Hanser Verlag.

Letzte Buchpublikation:
«Marilyn Monroe und Arthur
Miller» (Rowohlt).

Sie lebt in Berlin und anderswo.