© Hergen Schimpf

Dorothee Schön

«Die Qualität des Films ist zu einem guten Teil die Qualität seines Drehbuchs, das mit einer elliptischen Erzählstruktur, mit bewussten Aussparungen und Sprüngen nicht in die Breite geht, sondern in die Tiefe.»

Das Kritiker-Lob aus der «FAZ» galt Dorothee Schöns erstem Film «Blauäugig». Seitdem hat sie sich als versierte «Tatort»-Autorin einen Namen gemacht, überzeugte aber auch mit Melodramen und Fernsehfilmen – auf eine bestimmte Farbe oder einen Stil ist sie nicht festzulegen.

Zu den Qualitäten der Drehbuchautorin gehören: pointierte, aber wie selbstverständlich wirkende Dialoge, eine zwingende dramaturgische Struktur, das Finden und Erfinden von Geschichten, die das Erzählen lohnen.


www.dorotheeschoen.de


Dorothee Schön, 1961 geboren in Bonn.

Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München.

Seit 1985 freie Drehbuch-autorin von inzwischen über 25 Filmen, davon viele für die Reihe "Tatort".

Lehrtätigkeiten u.a. in München (HFF), Berlin (DFFB), Ludwigsburg (Filmakademie Baden-Württemberg), Wien (Drehbuchforum), Lausanne (Fondation de formation continue pour le cinéma et l’audiovisuel).

Dramaturgische Betreuung der Erstlingsdrehbücher von Friedrich Ani, Susanne Schneider, Henriette Piper u.v.a. im Rahmen der Drehbuchwerkstatt München.

Mitglied der deutschen Filmakademie.

Dorothee Schön lebt in Ravensburg.