Elfriede Jelinek - Neid
Das fehlte noch: ein Großprojekt nach einem Roman von Elfriede Jelinek - und zwar im Kontext jener seit 1999 entstandenen Reihe, die sich mit essentiellen deutschsprachigen Erzählwerken des 20....30.08.2006: «Hören Sie zu!» (Seite 1)
Die Literaturnobelpreisträgerin gehört zu den engagierten Verteidigern der Radiokultur. Als vor ein...
30.08.2006: «Hören Sie zu!» (Seite 2)
Das Hören kommt einem über die Lippen wie ein verbotenes Wort, aber man kann es nicht erschrocken...
30.08.2006: «Hören Sie zu!» (Seite 3)
Hören ist Denken, und Denken kann man sowieso alles. Am liebsten denkt man, was man nicht denken...
30.08.2006: «Hören Sie zu!» (Seite 4)
Wie froh bin ich, daß ich es nicht sehen muß! Es genügt mir zu wissen, daß es ein Scheinen ist....
30.08.2006: «Hören Sie zu!» (Seite 5)
Sie werden nie wissen, wieviel dieser Schein wert ist. Sie werden nicht neidisch werden. Ich habe...
08.09.2011: Elfriede Jelinek - Neid
Das fehlte noch: ein Großprojekt nach einem Roman von Elfriede Jelinek - und zwar im Kontext jener...
08.09.2011: Elfriede Jelinek - Neid (Seite 2)
Gedankenflüchtigkeit
Das fast 1000 Seiten zählende Werk entstand nach der Nobelpreisverleihung an...
30.08.2006: «Hören Sie zu!» (Seite 6)
Denn der Schein aus dem Supermarkt hat getrogen, der Markt ist geschlossen und nur zur Not...
08.09.2011: Elfriede Jelinek - Neid (Seite 3)
Guckimaschine
Neid ist eine Reise durch die unmittelbare Gegenwart: mit Wiki, der Guckimaschine,...
30.08.2006: «Hören Sie zu!» (Seite 7)
Das Denken ist der Grashalm, mit dem auch ich meinen armen kleinen Text aus dem Boden herauszukommen...
Elfriede Jelinek, geboren 1946 in Mürzzuschlag in der Steiermark, zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren.
Neben Theaterstücken, Lyrik, Essays, Übersetzungen und Romanen (u.a. «Die Klavierspielerin», 1983; «Lust», 1989 und «Die Kinder der Toten», 1995) schreibt sie Hörspiele und Drehbücher.
Ausgezeichnet wurde Elfriede Jelinek mit zahlreichen Literaturpreisen, u.a. dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln (1986), dem Peter-Weiss-Preis der Stadt Bochum (1994), dem Bremer Literaturpreis (1996), dem Georg-Büchner-Preis (1998), dem Heine-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf (2002), dem Mülheimer Dramatikerpreis (2002 und 2004), dem Lessing-Preis (2004) und dem Franz-Kafka-Preis (2004).
2004 erhielt Elfriede Jelinek den Nobelpreis für Literatur.
Elfriede Jelinek lebt in Wien und München.