Die Uraufführung fand im Göttinger Capitol-Kino statt. «Nun wird sich beweisen müssen, ob der Kinobesucher hier für seine Eintrittskarte so viel Geld ausgeben will, um sich den Fragen zu stellen, die dieser Film an jeden von uns richtet», schrieb «Der Spiegel» nach der Premiere. Doch das Publikum wollte keine Trümmerfilme mehr sehen, der Verleih hatte Probleme, den Film in den Kinos zu platzieren.
Unter sein Theaterstück hatte Wolfgang Borchert gesetzt: «Ein Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will.» Doch «Draußen vor der Tür» traf den Nerv der Zeit, es war ein Angebot für die psychische Disposition der Deutschen nach dem Zusammenbruch.
Liebeneiners Adaption, zwei Jahre später entstanden, war der Versuch, der düsteren Vision eine kinotaugliche positive Wendung aufzuzwingen. «Liebe 47» wollten die Kinozuschauer jedoch nicht sehen:
Der Film wurde ein finanzielles Desaster und brachte die junge Produktionsfirma an den Rand des Ruins.
Text © mt
Bild © Rowohlt Verlag GmbH
Bildgestaltung des Beitrags:
Matrix Buchkonzepte, Christina Modi/Maren Orlowski, Hamburg
Unter sein Theaterstück hatte Wolfgang Borchert gesetzt: «Ein Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will.» Doch «Draußen vor der Tür» traf den Nerv der Zeit, es war ein Angebot für die psychische Disposition der Deutschen nach dem Zusammenbruch.
Liebeneiners Adaption, zwei Jahre später entstanden, war der Versuch, der düsteren Vision eine kinotaugliche positive Wendung aufzuzwingen. «Liebe 47» wollten die Kinozuschauer jedoch nicht sehen:
Der Film wurde ein finanzielles Desaster und brachte die junge Produktionsfirma an den Rand des Ruins.
Text © mt
Bild © Rowohlt Verlag GmbH
Bildgestaltung des Beitrags:
Matrix Buchkonzepte, Christina Modi/Maren Orlowski, Hamburg
