One Shoot: «Alte Männer sterben nicht» von Dani Levy.

Das gab es beim «Tatort»
noch nie: Die Handlung spielt komplett in Echtzeit, also während 90 alles
entscheidenden Minuten im Leben der Protagonisten. Um diese Dynamik einzufangen,
wurde der «Tatort» in einer einzigen Kameraeinstellung gedreht – ein Take, kein
Schnitt. Dies erfordert nicht nur eine exakte Planung, sondern auch eine
sekundengenaue Inszenierung.

Das Risiko war groß, zumal als Kulisse ein Konzert im Kultur- und Kongresszentrum
Luzern (KKL) dient, doch es hat alles geklappt: Nach vier Wochen Probe wurden vier
Durchläufe gedreht (zweimal auf Hochdeutsch, zweimal Schwyzerdütsch, damit kein
leidige Synchronisation nötig wird).

Die Handlung: Der schwerreiche Unternehmer und Mäzen Walter Loving veranstaltet
im KKL ein Benefizkonzert des Jewish Chamber Orchestra. Zahlreiche Gäste aus der
Welt der Schönen, Reichen und Berühmten strömen herbei. Mitten im
Konzertgetümmel ermitteln Reto Flückiger und seine Kollegin Liz Ritschard, denn
Loving ist nicht der Gutmensch, für den ihn alle halten.

Das Drehbuch stammt von Regisseur Dani Levy, der gemeinsam mit Stefan Brunner und
Lorenz Langenegger daran gearbeitet hat. Neben Stefan Gubser als Reto Flückiger und
Delia Mayer als Liz stehen vor der Kamera u.a. Hans Hollmann und Sibylle Canonica.
Produziert wird der «Tatort - Alte Männer sterben nicht» von Hugofilm.

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