Hörspiele und Audiobooks

Die Rowohlt Medienagentur versteht sich nicht nur als die Lizenzabteilung eines belletristischen Verlages, sondern vertritt auch Drehbuchautoren und Originalstoffe. Die Liste der von Rowohlt betreuten Filmautoren ist lang: Johannes W. Betz, Fritz Müller-Scherz, Holger Karsten Schmidt, Frank Göhre, Dorothee Schön, Thomas Bohn, Paul Hengge, Lothar Kurzawa, Edeltraud Rabitzer, das Autorenteam Dirk Salomon / Thomas Wesskamp, Gabriela Sperl u.a. Ihnen wurden zahlreiche Auszeichnungen wie der Deutsche Fernsehpreis oder der Grimme-Preis verliehen, pars pro toto kann hier nur der Dreiteiler «Die Manns» von Heinrich Breloer genannt werden. Auch im Serien-Bereich haben Rowohlt-Autoren abseits vom Einheitsbrei neue Formate und Figuren kreiert, die ihr Publikum fanden: Christian Pfannenschmidt schildert in «Girlfriends» die Welt des Hotels; Lars Becker verschaffte dem Fernsehkrimi mit seiner Reihe «Nachtschicht» einen Innovationsschub, und David Safier ist der Autor der Kultserie «Berlin, Berlin», die sogar in Amerika Anerkennung fand und mit dem internationalen Emmy ausgezeichnet wurde.
Seit Wolfgang Borcherts «Draußen vor der Tür» widmet sich Rowohlt auch dem Hörspiel. Heute gehören Regine Ahrem, Ginka Steinwachs, Michael Farin und Christa Maerker zu den wichtigsten Hörspielautoren des Verlages. Neben Originalhörspielen hat sich Leonhard Koppelmann besonders profiliert durch seine kongenialen Adaptionen literarischer Vorlagen, die er als akustisch aufwändige Großproduktionen inszeniert. Noch vor dem Nobelpreis wurde Elfriede Jelinek 2003 für «Jackie» mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet. Jelinek beteiligte sich mit einem Monolog auch an dem Projekt «Der Mann ohne Eigenschaften. Remix». Das ungewöhnliche Unternehmen, knapp 20 Stunden oder 20 CDs, liegt ebenso wie Robert Musils Original, gelesen von Wolfram Berger in einer Aufnahme von fast 36 Stunden, als Hörbuch vor. 30 Jahre nach dem Tod des Autors wurde die posthume Edition von Rolf Dieter Brinkmanns «Wörter Sex Schnitt» zum Hörbuch des Jahres 2005 gewählt und erhielt außerdem den von der ARD verliehenen Deutschen Hörbuchpreis.
Seit Wolfgang Borcherts «Draußen vor der Tür» widmet sich Rowohlt auch dem Hörspiel. Heute gehören Regine Ahrem, Ginka Steinwachs, Michael Farin und Christa Maerker zu den wichtigsten Hörspielautoren des Verlages. Neben Originalhörspielen hat sich Leonhard Koppelmann besonders profiliert durch seine kongenialen Adaptionen literarischer Vorlagen, die er als akustisch aufwändige Großproduktionen inszeniert. Noch vor dem Nobelpreis wurde Elfriede Jelinek 2003 für «Jackie» mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet. Jelinek beteiligte sich mit einem Monolog auch an dem Projekt «Der Mann ohne Eigenschaften. Remix». Das ungewöhnliche Unternehmen, knapp 20 Stunden oder 20 CDs, liegt ebenso wie Robert Musils Original, gelesen von Wolfram Berger in einer Aufnahme von fast 36 Stunden, als Hörbuch vor. 30 Jahre nach dem Tod des Autors wurde die posthume Edition von Rolf Dieter Brinkmanns «Wörter Sex Schnitt» zum Hörbuch des Jahres 2005 gewählt und erhielt außerdem den von der ARD verliehenen Deutschen Hörbuchpreis.